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Name:
Oldenburg, Emil
Geboren:
1901, Büdelsdorf b. Rendsburg
Bio:
Motorenschlosser. Seit 1927 (nach anderen Angaben 1929) KPD, tätig in Hamburg. Im November 1933 nach mehrmonatiger Haft Emigration nach Dänemark, danach in die Sowjetunion. Am 11. Oktober 1936 verhaftet und am 10. Juni 1937 zu 5 Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Einlieferung in das Lager Nagajewo zur Verfügung des Leiters des Lagers Nordost. Am 11. Mai 1938 von der Dreiergruppe der Verwaltung "Dalstroi" des NKWD zum Tode verurteilt, am 22. Mai 1938 erschossen.
Web:
www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_28/03_Dettmer.pdf
Literatur:

Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 167; Dettmer, Frauke: "Und niemand wird übrigbleiben". Emigranten aus Schleswig-Holstein in der stalinistischen Sowjetunion. In: Demokratische Geschichte. Jahrbuch für Schleswig-Holstein 28. Malente: Schleswig-Holsteinischer Geschichtsverlag, 2017, S. 181

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"Ich mag alles, was nicht so viel quatscht."

King Benny (Vittorio Gassman) in "Sleepers" (USA 1996)