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Name:
Maddalena, Max jun.
Geboren:
1917, Singen
Bio:

War 1932 durch Vermittlung der IRH nach Moskau gekommen und arbeitete hier als Laborant bei "Mosfilm". Am 12. März 1938 im Rahmen einer NKWD-Operation gegen eine Gruppe angeblicher "Mitglieder der Hitlerjugend", die einen "Anschlag" auf Stalin "planten", verhaftet. Am 15. Mai 1938 aus "operativen Erwägungen" freigelassen, im September 1941 jedoch erneut vom NKWD wegen "sowjetfeindlicher Agitation" festgenommen und am 10. Juli 1942 zu fünf Jahren Verbannung nach Sibirien verurteilt. Während der Vater im NS-Zuchthaus saß, dort 1943 Opfer Hitlers wurde, starb der Sohn als Opfer Stalins. Max Maddalena jr. kam am 14. Juli 1942 in der Sowjetunion ums Leben.

Tod:

Kam am 14. Juli 1942 in der Sowjetunion ums Leben

Web:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=4742
Literatur:

Dehl, Oleg: Verratene Ideale. Zur Geschichte deutscher Emigranten in der Sowjetunion in den 30er Jahren. Berlin: trafo, 2000, S. 144, 174, 178, 186, 202, 212, 238, 251, 255, 257; Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 144, 341

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Korrekturempfehlungen oder Ergänzungen:
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Ich habe nur dreimal in meinem Leben geweint:
als man Jack Ruccini gehängt hat, bei der Geburt meines Sohnes,
und als ich den Flügel eines getrüffelten Huhns in den Ontario-See fallen ließ.

(Al Capone)