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Name:
Kalbfleisch, Heinrich
Geboren:
1902, Ahlsdorf
Bio:
Mittlere Bildung, Schlosser, seit 1926 KPD, Funktionär der IAH, emigrierte 1934 nach Dänemark, später nach Schweden, seit Januar 1935 in der UdSSR; Schlosser im Ljuberecker Werk für Landmaschinen, wohnhaft in der "Kalinin"-Siedlung, Ljubercy, Moskauer Gebiet. Verhaftet am 7. September 1937; beschuldigt der Spionage, vom Militärkollegium des Obersten Gerichts der UdSSR am 22. März 1938 zum Tode verurteilt und an diesem Tag erschossen. Rehabilitiert am 16. April 1992. Bestattungsort Butowo-Kommunarka.
Tod:

Am 22. März 1938 zum Tode verurteilt und an diesem Tag erschossen

Web:
www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Texte_27.pdf
Literatur:

Dettmer, Frauke: „Und niemand wird übrigbleiben“. Emigranten aus Schleswig-Holstein in der stalinistischen Sowjetunion. In: Demokratische Geschichte. Jahrbuch für Schleswig-Holstein 28. Malente: Schleswig-Holsteinischer Geschichtsverlag, 2017, S. 183

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Korrekturempfehlungen oder Ergänzungen:
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Nur Verdränger haben ein Problem damit,
so einen Film zu zeigen.

(Nils Minkmar über "Fitna", FAZ.NET 29. März 2008)