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Name:
Holz, Adolf
Geboren:
5. Juni 1896, Berlin
Bio:

Schriftsetzer. 1912 bis 1914 sozialdemokratische Jugend, USPD ab 1918, KPD seit 1920, arbeitete in Berlin u.a. als Buchdrucker beim KPD-Zentralorgan "Die Rote Fahne". Wurde am 29. Mai 1936 in der Sowjetunion "als Agent der Gestapo" verhaftet, zu 10 Jahren Lagerhaft verurteilt. 1940 nach Deutschland ausgewiesen, 1 1/2 Jahre im Zuchthaus Lublin inhaftiert. Nach 1945 Arbeit als Korrektor bei der "Berliner Zeitung". Wurde 1953 wegen Äußerungen, "die das Ansehen des Genossen Pieck und die Person des Genossen Stalin herabsetzen", durch die ZPKK aus der SED ausgeschlossen.

Web:
Literatur:

Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 101

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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