thumb
Name:
Barta, Sándor (Alexander)
Geboren:
1897, Budapest
Bio:

Ungar, aus einer Handwerkerfamilie, nicht abgeschlossene Hochschulbildung, Schriftsteller, 1924-1933 KPÖ bzw. KPD, dann KPdSU; arbeitete vor 1933 bei der "Roten Fahne", nach 1933 als Redakteur der deutschen Ausgabe der Moskauer "Internationalen Literatur", zuletzt tätig als Redakteur der ungarischen Zeitschrift "Neue Stimme", wohnhaft in Moskau, Tichvinskij pereulok 10/12. Verhaftet am 14. März 1938; beschuldigt der Zugehörigkeit zu einer konterrevolutionären terroristischen Organisation und der Spionage für Deutschland und Ungarn, von der Kommission des NKWD und der Staatsanwaltschaft der UdSSR zum Tode verurteilt, am 3. Juni 1938 erschossen. Rehabilitiert am 29. August 1957. Bestattungsort Butowo.

Tod:

Am 3. Juni 1938 erschossen

Web:
litkult1920er.aau.at/litkult-lexikon/barta-sandor/
Literatur:

Lukács, Georg, Johannes R. Becher, Friedrich Wolf u.a.: Die Säuberung. Moskau 1936: Stenogramm einer geschlossenen Parteiversammlung. Reinbek b. Hamburg: Rowohlt, 1991, S. 47

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
arrow Verzeichnis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Korrekturempfehlungen oder Ergänzungen:
arrow Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Täglich fit mit drei Gramm Shit

 

(Guru Guru)