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Name:
Nowak, Ferdinand
Geboren:
24. April 1904, Kematen (Bezirk Amstetten, Niederösterreich)
Bio:

Der Schlosser Ferdinand Nowak, geboren 1904 in Kematen an der Ybbs (Bezirk Amstetten), emigrierte auf der Grundlage eines Arbeitsvertrages im Jänner 1931 aus Neuzeug bei Steyr mit seiner Frau Maria und den Kindern Hedwig (geb. 5. Juli 1920) und Ferdinand (geb. 22. Februar 1925) in die Sowjetunion. Ferdinand Nowak arbeitete zuerst in Tula, wurde aber 1933 entlassen, weil der Betrieb als Rüstungsbetrieb eingestuft war, der keine Ausländer beschäftigen durfte. Nowak wurde in der Folge nach Vorošilovgrad (Lugansk) in die Ukraine vermittelt, wo er in der Lokomotivfabrik arbeitete. Als sich als Folge der Schließung der INSNAB-Läden (INSNAB - utschreschdenije po snabscheniju inostranzew, etwa: Geschäfte für Ausländer) 1935 die Lebensbedingungen verschlechterten, kehrte Maria Nowak im Februar 1938 mit ihrem Sohn Ferdinand nach Österreich zurück. Die Tochter, die einen Russen geheiratet hatte, blieb in der UdSSR. Ferdinand Nowak sen. wurde am 11. September 1937 verhaftet und wegen Spionage angeklagt. Er wurde kurz nach dem 12. März 1938 ausgewiesen und über die Grenze abgeschoben.

Web:
www.doew.at/erinnern/biographien/oesterreichische-stalin-opfer-bis-1945/stalin-opfer-n/nowak-ferdinand
Literatur:

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
arrow Verzeichnis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Korrekturempfehlungen oder Ergänzungen:
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