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Name:
Schachner, Franz
Geboren:
6. Dezember 1909, Baden/Österreich
Bio:
Sohn eines Kohlenhändlers. Sein Vater arbeitete später als Greißler. Schachner machte eine technische Ausbildung im Wiener Arsenal und arbeitete dann bei der Firma Universale Bau A.G. in Wien. Ab 7. September 1931 war er Mitglied der KPÖ in Wien-Josefstadt. Mit Zustimmung des ZK der KPÖ emigrierte Schachner 1932 (wahrscheinlich zusammen mit seinem Freund Eduard Sequenz) nach Russland. Schachner fuhr zu den 1. Mai-Feiern nach Moskau, ohne einen Arbeitsvertrag zu haben, und musste sich eine Arbeit in Moskau erst suchen. Die von der KPÖ-Vertretung beim EKKI empfohlene Überführung Schachners in die VKP (b) wurde aufgrund seiner kurzen Mitgliedschaft in der KPÖ abgelehnt. 1936 nahm Schachner die sowjetische Staatsbürgerschaft an. Er arbeitete in Moskau als Assistenzarchitekt im Volkskommissariat für Bildung, als er am 19. März 1938 verhaftet wurde. Er \"gestand\", dass er 1930 auf der deutschen Botschaft in Wien zur Spionage für Deutschland angeworben worden sei. Am 29. Juli zum Tode verurteilt, wurde Franz Schachner am 9. August 1938 in Butowo bei Moskau hingerichtet.
Tod:
Am 9. August 1938 in Butowo bei Moskau hingerichtet
Web:
www.doew.at/erinnern/biographien/oesterreichische-stalin-opfer-bis-1945/stalin-opfer-s/schachner-franz
Literatur:

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
arrow Verzeichnis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Korrekturempfehlungen oder Ergänzungen:
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Nur Verdränger haben ein Problem damit,
so einen Film zu zeigen.

(Nils Minkmar über "Fitna", FAZ.NET 29. März 2008)