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Name:
Altermann, Richard
Geboren:
27. Februar 1914, Berlin
Bio:

Kam im Januar 1935 mit der Mutter zum Vater Fritz Neumann in die UdSSR. 1929-1933 Mitglied des KJVD, wurde Sowjetbürger, arbeitete zuletzt am Filmstudio "Mosfilm" in Moskau. Verhaftet am 11. Februar 1938, verurteilt am 10. Oktober 1938 zu acht Jahren Arbeitslager und am 4. Januar 1947 zu fünf Jahren Zwangsansiedlung, am 28. April 1951 nach Nordkasachstan verbannt. Rehabilitiert am 1. Juli 1957. Kehrte 1958 in die DDR zurück.

Tod:
Web:
www.nkwd-und-gestapo.de/alphabet-liste.html
Literatur:

Dehl, Oleg: Verratene Ideale. Zur Geschichte deutscher Emigranten in der Sowjetunion in den 30er Jahren. Berlin: trafo, 2000, S. 197

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Das Tabu für Mord ist die strengste Regel, die unsere Rechtssysteme anwenden, und sie hat es so einfach gebrochen.
Aber nur, weil sich ihr Wahnsinn mit dem Reggies verbunden hat. Ähnlich wie die Begegnung zwischen Hitler und Himmler.
Hitler hat Postkarten gemalt und Himmler Hühner gezüchtet, glaube ich. Zusammen verursachten sie den Holocaust.

(Janwillem van de Wetering, Massaker in Maine, Reinbek bei Hamburg 2002, S. 295)