Wurde nach dem Besuch des Gymnasiums Journalist. Seit 1919 Mitglied der KPD, Mitte der zwanziger Jahre Redakteur und Mitarbeiter an verschiedenen KPD-Zeitungen. Verheiratet mit Hilde Hauschild, geb. Löwenstein (Pseud.: Löwen). Hauschild machte sich einen Namen als Experte für militärpolitische Fragen und arbeitete im AM-Apparat der KPD mit. Auch als Autor für philosophische Themen (etwa das Verhältnis von Marx und Feuerbach) oder als Engels-Editor wurde er bekannt. 1932 in die Sowjetunion übergesiedelt, arbeitete Hauschild unter dem Pseudonym Rudolf Haus als Redakteur der "Deutschen Zentral-Zeitung" (DZZ) und der Zeitschrift "Gegen-Angriff" in Moskau. Am 31. August 1936 vom NKWD verhaftet und am 28. Mai 1937 zu fünf Jahren Lager verurteilt. Robert Hauschild wurde im Gulag ermordet, das genaue Todesdatum ist nicht bekannt.
Robert Hauschild wurde im Gulag ermordet, das genaue Todesdatum ist nicht bekannt.
Dehl, Oleg: Verratene Ideale. Zur Geschichte deutscher Emigranten in der Sowjetunion in den 30er Jahren. Berlin: trafo, 2000, S. 307; Lukács, Georg, Johannes R. Becher, Friedrich Wolf u.a.: Die Säuberung. Moskau 1936: Stenogramm einer geschlossenen Parteiversammlung. Reinbek b. Hamburg: Rowohlt, 1991, S. 436