Die Tochter einer jüdischen Handwerkerfamilie war Angestellte, Mitglied der KPD und Funktionärin im RFMB, gehörte zur Bezirksversammlung Berlin-Mitte und kandidierte im November 1929 zur Stadtverordnetenwahl. In die Sowjetunion emigriert, war sie Dozentin an der Fachschule für Finanzen und Ökonomie in Moskau. Am 3. Dezember 1937 verhaftet, der "Teilnahme an einer konterrevolutionären Organisation" beschuldigt, wurde Dorothea Friedländer vom Militärkollegium des Obersten Gerichts der UdSSR am 25. April 1938 zum Tode verurteilt und am gleichen Tag erschossen.
Am 25. April 1938 zum Tode verurteilt und am gleichen Tag erschossen.