Leopold Johann Syc, geboren 1891 in Wien, war von Beruf Kellner. Er diente ab Oktober 1912 in der k.u.k. Armee, am 1. Dezember 1914 wurde er mit der silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Im August 1915 wurde er zum Zugführer befördert. Unter welchen Umständen Syc 1923 in die Sowjetunion gelangte, ist nicht bekannt. Ab 1936 war er sowjetischer Staatsbürger. Als er am 24. Oktober 1937 verhaftet wurde, war er in Irkutsk als Fachmann für Warenkunde tätig. Am 29. Juni 1938 wurde Leopold Syc wegen Landesverrats und anderer Verbrechen zum Tode verurteilt und am 17. Oktober 1938 hingerichtet.
Am 17. Oktober 1938 hingerichtet