Johann Schön sen., Portier in einer Brauerei, der Vater von Johann Schön jun., geboren 1922 in Rannersdorf (Gemeinde Schwechat), war 1934 im Internierungslager Wöllersdorf inhaftiert. Mit einem Transport von Schutzbündler-Kindern kam Johann Schön jun. im August 1934 nach Moskau. Er besuchte zuerst die Karl-Liebknecht-Schule, nach deren Auflösung eine russische Schule. Nach Schul- und Lehrabschluss als Schlosser arbeitete Schön in einer Maschinenfabrik in Moskau. Er verbüßte ein Jahr Haft bei Archangelsk wegen Diebstahls, in der Folge lebte er hauptsächlich von der Unterstützung durch die MOPR (Internationale Rote Hilfe), bis die KPÖ die MOPR aufforderte, die Unterstützung für Schön und zwei andere ehemalige Zöglinge des Kinderheims № 6 einzustellen. Schön suchte im Mai 1941 die deutsche Botschaft auf, um einen Pass für die Heimreise zu erhalten. Er fuhr 1941 mit einem Sonderzug des deutschen Auswärtigen Amtes nach Wien zurück.