Der Schlosser Anton Jobstmann wurde 1901 in Wien geboren. Im Februar 1934 nahm er als Schutzbündler an den Kämpfen teil, wahrscheinlich in Pernegg (Bezirk Bruck an der Mur) oder Umgebung, wo er damals lebte. In der Folge war er kurze Zeit in Haft, er flüchtete dann in die ČSR. Mit dem ersten Schutzbundtransport gelangte er im April 1934 nach Russland. Jobstmann arbeitete zunächst in Leningrad im Elektrogeräte-Werk Elektrossila, dann in einem Eisenbahndepot, schließlich wurde er nach Dnepropetrovsk versetzt. Am 15. Oktober 1937 wurde er verhaftet. Am 24. Dezember 1939 wurde seine Ausweisung nach Deutschland beschlossen. Jobstmann wurde am 10. Januarr 1940 den deutschen Behörden übergeben. Im Februar 1940 kehrte er nach Pernegg zurück. Am 8. August 1944 rückte Jobstmann zum Reichsarbeitsdienst ein, von dem er am 9. November 1944 nach Pernegg zurückkehrte. Von August 1945 bis Juni 1954 war er Bürgermeister von Pernegg. Anton Jobstmann starb am 2. Juli 1954 im Krankenhaus Bruck an der Mur an den Folgen eines Verkehrsunfalles.