Michael Holzhofer war in der Ungarischen Räterepublik aktiv und flüchtete nach deren Zusammenbruch nach Österreich, wo er in Grünbach am Schneeberg arbeitete und in der KPÖ bis zu seiner Emigration in die Sowjetunion im August 1923 politisch aktiv war. In der Sowjetunion lebte er wahrscheinlich in Landau (ukrainisch Shirokolanіvka, Mikolaїvs'ka oblast'), einer Siedlung von Schwarzmeerdeutschen, wohin ihm seine Frau Johanna geb. Zaversnik (geb. 23. Juni 1905 in Neunkirchen) bald darauf folgte. Michael Holzhofer wurde 1934 verhaftet und am 2. Oktober 1936 zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt. Sein weiteres Schicksal ist nicht bekannt.