Karl Haidbauer diente im Ersten Weltkrieg in der k.u.k. Armee und geriet in russische Kriegsgefangenschaft. Nach der Freilassung blieb er freiwillig in Russland. Haidbauer war von 1920 bis 1937 Mitglied der VKP (b). Als die österreichische Gesandtschaft in Moskau mit ihm in Kontakt treten wollte, reagierte er auf ihre Anfragen nicht. Mit seiner Schwester Gisela Hofbauer, die in Wien lebte, war Haidbauer jedoch in Kontakt. Als Karl Haidbauer am 26. November 1937 verhaftet wurde, arbeitete er als Chefportier im Hotel Astoria in Leningrad. Am 3. Januar 1938 wurde er wegen Spionage, antisowjetischer Agitation und Mitgliedschaft in einer verbrecherischen Organisation zum Tode verurteilt und am 9. Januarr 1938 hingerichtet.
Am 9. Januarr 1938 hingerichtet