Karl Gebert (der Name liegt nur in russischen Quellen vor, er könnte auch Hebert lauten; Gebert könnte auch ein Parteiname sein und der richtige Name Jan Koper lauten) stammte aus einer Arbeiterfamilie und war wahrscheinlich tschechischer Abstammung. Gebert arbeitete als Mechaniker in einem Presswerk von Jelektrostal' in der gleichnamigen Stadt Ėlektrostal' (früher Zatiš'e), östlich von Moskau, als er am 17. Jänner 1938 verhaftet wurde. Am 29. Juli 1938 wurde Gebert zum Tode verurteilt und am 9. August 1938 in Butovo bei Moskau erschossen.
Am 9. August 1938 in Butovo bei Moskau erschossen
Plener, Ulla & Natalia Mussienko (Hrsg.): Verurteilt zur Höchststrafe. Tod durch Erschießen. Todesopfer aus Deutschland und deutscher Nationalität im Großen Terror in der Sowjetunion 1937/1938. Berlin 2006, S. 113