Karl Friedl war von Beruf Kupferschmied. Mit seinen Eltern und seinem Bruder
Josef Friedl wanderte er 1932 wegen Arbeitslosigkeit nach Russland aus. Wahrscheinlich lebte er ebenso wie seine Verwandten anfangs in Rybinsk und dann in Čeljabinsk. Karl Friedl erhielt im Juli 1937 die sowjetische Staatsbürgerschaft, während sein Vater Georg Friedl (geb. 1. April 1889) ausgewiesen wurde und am 29. November 1937 nach Österreich zurückkehrte. Am 1. Februar 1938 wurde Karl Friedl verhaftet und noch im gleichen Jahr wegen Spionage zum Tode verurteilt und hingerichtet. Josef Friedl wurde ebenfalls erschossen.
Hingerichtet