Fritz Donnebaum (Donenbaum) emigrierte im Dezember 1931 nach Russland. Er arbeitete als Lederfachmann und Konsulent in der Moskauer Schuhfabrik Буревестник, war aber zur Zeit seiner Verhaftung am 8. Juli 1938 arbeitslos. Verhaftet wurde er in Bogorodsk bei Gor'kij (nach anderen Angaben im Moskauer Hotel Metropol). Die 3. Abteilung des GUGB (Hauptverwaltung für Staatssicherheit) beschuldigte Donnebaum, Spionage zu betreiben und ein Attentat auf Stalin zu planen. Sie forderte daher seine Verurteilung durch das MKOG (Militärkollegium des Obersten Gerichts). Das Politbüro (Ždanov, Molotov, Kaganovič, Vorošilov) bestätigte die Todesstrafe am 3. Jänner 1938. Am 19. Februar 1938 wurde Donnebaum offiziell wegen Spionage, Terrorismus, Schädlingstätigkeit und Mitgliedschaft in einer illegalen Organisation zum Tode verurteilt und am gleichen Tag hingerichtet.
Am 19. Februar 1938 hingerichtet