In Ostpreußen aufgewachsen, Wechsel ins Ruhrgebiet. Arbeit auf der Zeche Zollverein VI/IX in Essen-Katernberg. Vom Mai 1915 bis zum Ende des 1. Weltkriegs Soldat. Bis 1930 Arbeit auf einer Zeche in Essen. Verheiratet mit Johanna Näffgen, geb. 1898. Seit 1924 KPD-Mitglied, Mitglied der Arbeitskammer im Bergbau und Betriebsrat. Seit 1930 in Juny Kommunar im Donbass zur Arbeit, Besuch einer Bergschule. Chefgehilfe im Revier. 1935 SU-Staatsbürgerschaft, Mitglied der russischen KP. Soll auch Parteisekretär in Juny Kommunar gewesen sein. Vermutlich in der zweiten Hälfte des Jahres 1937 verhaftet. Paul und Johanna Damer gelten als verschollen.
Verschollen
Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 192-193