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Name:
Schnichels, Hubert (auch: Raaf, Robert; Schääl)
Geboren:
27. September 1892, Vussem/ Eifel
Bio:
Wurde Bergarbeiter. Er trat 1916 der SPD bei, war ab 1921 KPD-Funktionär in Brühl bei Köln, dort von 1924 bis 1933 Stadtverordneter und seit 1925 Kreistagsabgeordneter. Funktionär der BL Mittelrhein, war u. a. im AM-Apparat, ab Ende der zwanziger Jahre Angestellter, dann Redakteur beim KPD-Organ \"Sozialistische Republik\" in Köln. Im April 1933 flüchtete Schnichels nach Holland und emigrierte dann im Februar 1934 in die UdSSR, wohin ihm seine Frau mit den beiden Kindern folgte. Dort vom NKWD im November 1937 verhaftet, soll Hubert Schnichels 1938 im Gulag umgekommen sein. Auch seine Frau wurde inhaftiert, die Familie gilt als verschollen.
Web:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=5117
Tod:
Soll 1938 im Gulag umgekommen sein
Literatur:
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 208