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Name:
Saddei, Ernst August
Geboren:
29. Januar 1901, Sonnenborn Kr. Mohrungen/Ostpreussen
Bio:

Bergarbeiter. 1921 auf der Zeche Westende III/IV in Duisburg-Laar tätig. 1926 Heirat mit Maria Tkaczyk. 1927 KPD. Funktionär der Ortsgruppe Bottrop, dort ab 1928 Stadtverordneter der KPD. Kam im September 1931 als Arbeiter in die UdSSR und war Bergarbeiter im Donbass. 1933 an der KUNMS in Moskau zum Studium. 1937 sowjetische Staatsbürgerschaft. Scheidung. Wurde im August 1937 in Brjansk-Rudnik verhaftet, Ende September Parteiausschluss. Ernst Saddei gilt als verschollen.

Tod:

Verschollen

Web:
Literatur:

Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 195; Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 312

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Es ist eine von mir oft ausgesprochene Theorie, daß alle Menschen von übeln Dünsten, ungraziösem Äußeren, häßlichem Gesicht, kurz: die Pechvögel in der Liebe, einer nationalistisch-antisemitischen Gesinnung zuneigen!

Anton Kuh