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Name:
Ries, Friederike, geb. Ocker (auch: Braun, Erna
Geboren:
30. September 1905, Giengen/Brenz
Bio:
Seit 1930 in der KPD, folgte ihrem Mann Erwin Ries 1936 in die Sowjetunion, besuchte zunächst die KUNMS und arbeitete von 1938 bis 1941 in einer Trikotagenfabrik. Am 12. September 1941 verhaftet, saß sie bis September 1946 in Strafarbeitslagern in Sibirien (Frunse, Suslowo). Danach Ansiedlung in Mariinsk, arbeitete in einer Genossenschaft als Schneiderin, im November 1955 durfte sie in die DDR ausreisen. Hier war Friederike Ries nach der Wiederherstellung ihrer durchgängigen Parteimitgliedschaft am 30. Dezember 1955 im Museum für Deutsche Geschichte in Ost-Berlin angestellt. Gest. 4. April 1989.
Web:
Tod:
Literatur:
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 187