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Wie ein alter Ägypter - Sigmund Freud über Methode und Schriften des Otto Gross PDF Drucken E-Mail
Im Londoner Freud Museum sind Teile der Bibliothek Sigmund Freuds erhalten, darunter drei Schriften von Otto Gross. Das Exemplar der Monographie "Das Freudsche Ideogenitätsmoment und seine Bedeutung im manisch-depressiven Irresein Kraepelins" enthält eine handschriftliche Anstreichung Freuds, auf die unten näher eingegangen wird. In welchem Umfang hat Sigmund Freud überhaupt - so weit dies heute rekonstruierbar ist - das Werk von Otto Gross rezipiert?

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. März 2012 um 15:36 Uhr
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Eduard Schiemann - der “lange Russe” mit dem unfehlbaren System PDF Drucken E-Mail

Eduard Schiemann

1905 kommt Franziska Schiemann, geb. Beckmann, nach München. Die 43-jährige Witwe des Kaufmanns Eduard Schiemann sen. (gest. 1908) sieht in der bayerischen Hauptstadt womöglich für sich und ihren 19-jähriger Sohn die günstigsten Möglichkeiten für eine weitere Existenz. Schließlich lebt in München mit Agnes Schiemann eine Verwandte, hier bietet sich außerdem für den am 14. Mai 1885 im russischen Saratow geborenen Sohn, eine gute Gelegenheit, seine Studien fortzusetzen. Noch studiert er - der wie der Vater den Namen Eduard (Gustav) trägt - in Karlsruhe, aber schon im Februar 1906 zieht auch er nach München, bezieht mit der Mutter eine gemeinsame Wohnung in der Mandlstr. 1a/III, und will sein Studium an der Kunstakademie fortsetzen. Eduard Schiemann ist von auffallender Gestalt, schlank, gutaussehend und fast zwei Meter groß. Er wird recht schnell in der Münchener Bohème heimisch: Im Juli 1908 notiert Franziska Gräfin zu Reventlow in ihrem Tagebuch:

Die letzte Nacht bei Schiemann geschlafen, sassen Abends im Leopold Lisa u. ich ganz melancholisch, dass es nur Trennung u. kein Obdach mehr giebt. Sie zog mit Willy Müller ab, mich führte Sch. heimlich zu seiner Höhle, wo Bubi schon schlief. Zündhölzer vergessen u. mich etwas verzweifelt in der fremden dunklen Wohnung herumgetappt.
Bett entsetzlich schmal, schliesslich mich auf den Boden gelegt, erst gegen Morgen etwas geschlafen. Früh mit Bubi gesentimentalt, es war uns doch etwas leid, im Sommer hat wenigstens das grosse Atelier seinen Reiz gehabt mit Vogelzwitschern u. Frühsonne. Und die Gewitter Nachts.
Den Morgen ganz verkatert, noch die letzten Gänge gethan u. den Packern zugesehen. Nach Tisch zu Strahlendorff ausgeruht, Café getrunken, warmes Bad genommen. Abend Bubi u. ich zu Friess übergesiedelt. (Reventlow, Wir sehen uns ins Auge, das Leben und ich, S. 491)

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 09. Februar 2013 um 19:52 Uhr
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... welch eine Flamme war verloht - Richard Oehring PDF Drucken E-Mail

(Otto Hermann) Richard Oehring (1) wurde am 16. Juni 1891 in Düsseldorf als Sohn eines protestantischen Oberpostdirektors geboren. Mit 17 Jahren geht er zusammen mit Alfred Wolfenstein in eine Klasse des Luisenstädtischen Gymnasiums in Berlin. 1909 Abitur. Er zählt zum Freundeskreis der Dichterin Henriette Hardenberg und ihres Bruders Hans. Er nimmt ein Studium in München auf und stößt zusammen mit seinem Bruder Fritz zum Kreis um Erich Mühsam und die Gruppe “Tat”, der auch Oskar Maria Graf, Franz Jung und Georg Schrimpf angehören angehören. Zurück in Berlin schreibt er als Wirtschaftsjournalist Beiträge für “Buchwalds Börsenberichte”. Ab 1912 arbeitet er für die "Die Aktion" und veröffentlicht dort eigene lyrische Werke. Die Novelle “Der Käfig” entsteht. 1913/1914 gehört er zusammen mit Gottfried Benn, Paul Boldt, Alfred Lichtenstein, Franz Pfemfert und anderen zu den Protagonisten der Autorenabende der "Aktion".

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 18. Mai 2013 um 18:50 Uhr
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Die Distanz, das Fremdsein, der Trennungsstrich - Franz Jung: Die andere Sicht auf Otto Gross PDF Drucken E-Mail

... die darin zufaellig enthaltene Gross Analyse wird Sie interessieren. Sie werfen die Blaetter dann einfach weg.“ So endet ein am 22. Januar 1959 verfasster Brief von Franz Jung an Leonhard Frank, in dem er auf dessen Angebot, ihm bei der Unterbringung seiner Autobiographie bei einem Verlag zu helfen, reagiert. Die angesprochene “Gross Analyse” scheint bekannt, ist doch in den seit 1961 erschienenen Ausgaben von “Der Weg nach unten” bzw. “Der Torpedokäfer” eine recht ausführliche und zudem textidentische Darstellung der Eindrücke und Erlebnisse veröffentlicht worden, die immer wieder als Basis für biographische Betrachtungen des Otto Gross als auch für die Beschreibung des persönlichen Verhältnisses von Franz Jung zu Gross genommen wurden.

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. März 2012 um 15:33 Uhr
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